029.11.09|Lokalpolitik|Lokalpolitik|
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Offenbach – Mit rund zwei Milliarden will die Landesregierung in den kommenden 18 Jahren Wasserqualität und Gestaltung von über 2000 Flüssen, Seen und Teichen in Hessen verbessern. Der Offenbacher Schultheisweiher geht dabei leer aus. Obwohl er es bitter nötig hätte. Der Grund: Er ist zu klein. Von Christian Reinartz

© Georg
Der Offenbacher Schultheisweiher bekommt keine Fördermittel vom Land Hessen.
Baggerseen sind von dem Programm ausgenommen. „Erst ab einer bestimmten Größe können auch sie gefördert werden“, erklärt Barbara-Maria Birke, Pressesprecherin des hessischen Umweltministeriums.
Eine Ungerechtigkeit, die Klaus Fiedler vom Offenbacher Naturschutzbund stört. „Der Schultheisweiher hätte es wirklich nötig“, weiß der Fachmann: „Auch wenn die Stadt in den letzten Jahren schon viel investiert hat.“
Seit drei Jahren versucht die Stadt den sanierungsbedürftigen Schultheisweiher wieder auf Vordermann zu bringen. Mit mäßigem Erfolg. Auch in der letzten Saison musste der See immer dann geschlossen werden, sobald die Sonne ein paar Tage schien: Blaualgenalarm!
Nächstes Jahr läuft die Sanierungsmaßnahme aus.
Klaus Fiedler ist überzeugt, dass es dann nicht gelungen sein wird, die Probleme des Gewässers in den Griff zu bekommen: „Deswegen ist es so wichtig, dass der See in das Förderprogramm aufgenommen wird.“
Doch Barbara-Maria Birke macht den Offenbachern keine Hoffnung: „Dafür müsste der See mindestens einen halben Quadratkilometer groß sein.“
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