622.11.09|Erotik|Erotik|
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Region Rheinmain – Wer Michael „Lupus“ Wolf des Nachts in Frankfurt begegnet, bekommt unweigerlich Angst. Zu unheimlich sieht der schwergewichtige Riese in seiner brachialen Fetisch-Uniform aus. Dabei ist der sympathische Glatzenträger nur auf dem Weg in einen der Frankfurter Gothic-Clubs. Die extravagante Kleidung schneidert er selbst in seinem eigenen Grufti-Laden. Den betreibt er seit fünf Jahren zusammen mit Sandy Handel aus Egelsbach. Die Leidenschaft der beiden: Lack, Leder und Latex. Von Christian Reinartz

© darkandwild.com
Michael „Lupus“ Wolf in seinen selbst genähten Grufti-Klamotten.
Weil es in seiner Größe keine passenden Fetisch-Klamotten gibt, hat Lupus schon vor vielen Jahren angefangen, alles, was ihm an Stoffen in die Hände fiel, zu verarbeiten und daraus ein florierendes Geschäft gemacht. Denn bis heute ist er Deutschlands einziger Fetisch-Schneider. „Gelernt habe ich den Beruf allerdings nicht“, erklärt Lupus. Trotzdem vertrauen seine Kunden auf sein Geschick an Näh- und Bohrmaschine. Die kommen nämlich zum Einsatz, wenn der Koloss schwarzes Industrie-Gummi, hautfarbenes Latex und blinkendes Metall zu Fetisch-Kleidung umschneidert. „Ich schneidere alles, was die Kunden wollen“, verspricht Lupus: „Egal wie ausgefallen die Wünsche sind.“
Fotos mit seinen bisherigen Arbeiten und jede Menge schwarze Gothic-Klamotten gibt‘s im Internet unter http://www.codex-frankfurt.de.

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