013.02.09|Erotik
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"Symbolisch stehen Päevas Taschen, die sie 2004 für ihre Diplomarbeit gefertigt hat, für die Themen körperliche Schwäche, Mutterschaft und Transsexualität. Umgesetzt sind sie in Handarbeit â?? mit rotem und schwarzen Leder. Die Taschen sitzen eng am Körper der Trägerin.
Reißverschlüsse und Schnürungen verstärken die erotische Wirkung der Einzelstücke.br /"Ihre Kreationen erinnern zum Teil an Ritterrüstungen", sagt Kunsthistorikerin Rosita Nenno; "Das wirkt fast kämpferisch." Eine Hüfttasche hingegen ähnle vielmehr Hurenstiefel, die bis zu den Oberschenkeln getragen werden.br /Doch hinter all dem steckt ein stimmiges Gesamtkonzept, dass Päevas Taschen zur Kunst machen. "Es ist ein Plädoyer für mehr Weiblichkeit", sagt Nenno. Zudem gehöre zur Kunst auch immer das Handwerk. "Die Verarbeitung der Taschen ist erstklassig", so die Kunsthistorikerin. "Die könnten so in Produktion gehen."Berührungsängste mit verruchter Fetisch-

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