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Ballonbrüste nicht im Trend

Ballonbrüste nicht im Trend

120.02.09|Erotik|Erotik|
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Artikel: Ballonbrüste nicht im Trend

Jedes Jahr macht Dr. Jung zwischen 20 und 30 Brust-Operationen bei Frauen. Davon sind die Hälfte Brustverkleinerungen.

Denn viele Patientinnen leiden wegen ihrer großen, schweren Brüste unter Schmerzen.Diejenigen, die sich ihre Brust vergrößern lassen, wollen aber keine BH-Größen Doppel D, E oder gar F. "Solche Implantate würde ich auch nicht einsetzen", sagt Jung: "Das kann ich ethisch nicht vertreten." Er legt wert darauf, dass das Verhältnis von Busen und Figur harmonisch ist. "Wenn eine Frau kleine Brüste hat, dann vergrößere ich ihre Brüste nicht von A auf D."Auch operiert er nicht an Teenagern. "Meine Patientinnen müssen mindestens 21 Jahre alt sein", sagt der Chirurg. "Erst dann ist ihre Persönlichkeit gefestigt genug, um solche Entscheidungen treffen zu können", fügt er hinzu. Doch er weiß: "Irgendwann, wenn sie lange genug suchen, finden die meisten einen Arzt, der die gewünschte Operation an ihnen vornimmt."Doch solche Wünsche werden ohnehin selten in seiner Praxis geäußert. Meistens sind es Mütter, die nach der Schwangerschaft unzufrieden mit ihrer Brust sind. "Wenn der Busen dann hängt und Volumen verloren hat, nagt das an ihrem Selbstwertgefühl", sagt der Mediziner. "Die meisten wollen ihre alte Körbchengröße und einen straffen Busen zurück."Vielen Frauen sei dabei nicht klar, dass nach einer Schwangerschaft Implantate meist nicht ohne eine Straffung des Busens eingesetzt werden können. "Das ist eine umfangreicher Eingriff, der auch ein Paar mehr Narben hervorruft", sagt der Chirurg. Da das Gewebe nicht mehr so fest sei, würde sonst die Brustwarze nicht mehr in der Mitte der Brust sitzen, sondern nach unten rutschen.Er selbst kennt Fälle, bei denen auf eine Straffung verzichtet wurde. "Das sieht von der Seite ganz furchtbar aus", sagt er. Auch Vivian Schmitt ist es so ergangen. Sie hatte bereits mehrere Operationen hinter sich. Schließlich habe ihr Busen nach eigener Aussage "wie ein Ei" ausgesehen. Auch ihre Brustwarzen waren nicht mehr da, wo sie hingehörten. Deswegen ließ sie sich im vergangenen Jahr wiederholt operieren und ihren Busen verkleinern.Was der Pornostar heute als "natürliche Größe" bezeichnet, ist jedoch für die Mehrheit der deutschen Frauen zu viel. "In Amerika gab es den Trend zu großen Brüsten", sagt der Fachmann. "In Deutschland ist der Wunsch nach sehr großen Brüsten eher die Ausnahme." Generell sei das Schönheitsideal geprägt vom jeweiligen Land. "In Südamerika sind Po-Implantate sehr gefragt", sagt der Chirurg: "Dort gilt ein wohl-proportionierter Hintern als attraktiv."Pornostar Vivian Schmitt habe in Deutschland keinen neuen Trend gesetzt. Europäerinnen wollten schon immer einen natürlichen Busen â?? einen wohl geformten C-Cup. (Trends fürs Gesicht: Siehe gelber Kasten.)br /br /

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