Frankfurt – Der Straßenstrich an der Frankfurter Messe boomt zu Messezeiten. Die Internationale Automobil-Ausstellung beginnt in rund zwei Wochen und schon jetzt kommen immer mehr Prostituierte, vor allem aus Osteuropa. Anwohner beobachten das rege Treiben schon am frühen Abend. Von Angelika Pöppel

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Prostituierte warten auf Kundschaft an der Theodor-Heuss-Allee in Frankfurt.
Mitten in der Stadt stehen knapp bekleidete, junge Frauen an der Straße und winken den Autofahrern zu – Prostituierte. Die Theodor-Heuss-Allee in Bockenheim ist besonders beliebt. Seit einigen Wochen stehen dort wieder mehr Huren. Ein Grund: Am 15. September beginnt die Internationale Automobil-Ausstellung IAA. „Zu Messezeiten verdoppelt sich die Anzahl der Prostituierten in der Stadt“, sagtRalf Rohr vom Ordnungsamt. Auch Juanita Henning von Dona Carmen, dem Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten, bestätigt: „Wenn alle Hotels zur Messe ausgebucht sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Prostituierten ausgelastet sind. Sie kommen dahin, wo was los ist.“
Da sich schon jetzt immer mehr leichte Frauen auf der Theodor-Heuss-Allee anbieten, hat die Polizei am Montagabend eine Razzia durchgeführt. Kontrolliert wurden dabei die Personalien. Denn nicht nur aus Deutschland, auch aus dem Ausland kommen die Bordsteinschwalben nach Frankfurt. „Viele sind aus Osteuropa“, sagt Manfred Füllhardt von der Frankfurter Polizei und ergänzt: „Es lohnt sich. Gerade zur IAA kommen viele männliche Besucher.“
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