121.02.10|AufregerFacebook
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Hainburg – Traurig schaut Margitta Massing auf das Foto ihrer Eltern. Nichts ist der Hainburgerin geblieben. Außer diesem Bild und der Erinnerung an den Psychoterror, der Elisabeth und Karl Müller in den Tod getrieben hat. Erst starb ihre Mutter im August vor Aufregung, ihr Vater vor zwei Wochen an einem Magentumor. Jetzt hat Massing Angst, dass sie die nächste ist. Von Christian Reinartz

© rz
Nur ein Foto ihrer Eltern und das Haus ist Margitta Massing geblieben. Das Ehepaar Müller ist am Post-
Im Februar des vergangenen Jahres fängt alles an. Eine Bäckerei aus Seligenstadt will plötzlich 300 Brötchen bei den Müllers in der Hainstädter Kastellstraße abliefern. Noch glauben sie einen Streich. Doch dabei bleibt es nicht. Fast täglich kommen ungebetene Pakete an. Der Inhalt: Kleidung, Schuhe, Gartengeräte. Alles aus Versandhaus-
Nun muss ihr Mann Karl den Psychoterror allein ertragen. Bis sich bei ihm ein kopfgroßer Tumor an der Magen-
Wer die Unbekannten sind, vermutet Margitta Massing. „Die würden mich sofort verklagen.“ Aber der Polizei hat sie die Namen schon genannt. „Sie kommen wahrscheinlich aus meinem nahen Umfeld.“
Die Polizei nimmt den Post-
Ungeachtet dessen will Margitta Massing die Täter zur Strecke bringen: „Ich zahle 2000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Schuldigen führen!“ Gelingt dies nicht, hat sie sich schon einen Plan zurechtgelegt. „Dann verkaufe ich mein Haus ans Rotlichtmilieu“, droht sie: „Und das wollen diese Psychoterror-

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