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Kleingärtner aufgepasst: Wer hat das schönste Gemüse?

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Artikel: Kleingärtner aufgepasst: Wer hat das schönste Gemüse?

Frankfurt – Der Kleingarten ist des Frankfurters Himmelreich – zumindest ist ihr kleines Stückchen Land mitten im Großstadtdschungel den 16.000 Kleingärtnern aus Frankfurt heilig. Allein 115 Klubs gibt es mittlerweile. Die Nachfrage ist groß. Jetzt will der EXTRA TIPP sehen, was die Frankfurter aus der Erde holen. Von Christian Reinartz

Sein Rhabarber ist wohl der größte in ganz Frankfurt. Manfred Uhlmann vom KGV Eckenheim baut seit 44 Jahren Gemüse an. Offensichtlich mit riesigem Erfolg!

© rz

Sein Rhabarber ist wohl der größte in ganz Frankfurt. Manfred Uhlmann vom KGV Eckenheim baut seit 44 Jahren Gemüse an. Offensichtlich mit riesigem Erfolg!

„Es gibt nichts schöneres als die Ernte“, weiß Hannelore Dörr. Als Vorsitzende der Stadtgruppe ist sie das Oberhaupt aller 16.000 Kleingärtner im Stadtgebiet. „Und die Frankfurter gärtnern wie wild“, freut sich Dörr. Besonders großes und schönes Gemüse finde man deswegen in jedem zweiten Garten. „Die Frankfurter haben schon was drauf“, lobt sie ihre Mitglieder.

Ein Garten kostet zwischen 20 und 30 Euro pro Monat

So viele Kleingärten (rot markiert): 16.000 Kleingärtner bauen in 115 Anlagen Gemüse an. Hannelore Dörr ist als Vorsitzende der Stadtgruppe die oberste aller Gartenfreunde.© rzSo viele Kleingärten (rot markiert): 16.000 Kleingärtner bauen in 115 Anlagen Gemüse an. Hannelore Dörr ist als Vorsitzende der Stadtgruppe die oberste aller Gartenfreunde. 

Doch obwohl die Nachfrage nach Kleingärten groß ist, haben die in Klubs organisierten Freunde des Gemüseanbaus schwer mit Vorurteilen zu kämpfen: Regel-Besessenheit und Blockwart-Mentalität sind wohl die schlimmsten. Aber auch die Annahme, dass die Anschaffung eines Kleingartens teuer sei. „Stimmt alles nicht!“ Wenn Hannelore Dörr das sagt, sieht man ihr den Ärger über die stumpfsinnigen Klischees an. „Die meisten Klubs sind da wirklich locker“, erklärt sie. Und auch eine Parzelle koste keine Unsummen. Je nach Pflanzenbestand müssen Neugärtner zwischen 1000 und 3000 Euro zahlen, inklusive Gartenlaube. „Und das Geld bekommen sie bei Aufgabe des Gartens ja auch wieder zurück.“ Die Kosten für den Garten selbst liegen zwischen 20 und 30 Euro pro Monat.

Weitere Infos gibt‘s telefonisch unter (069) 540933.

Der EXTRA TIPP sucht Ihr schönstes Gemüse. Ob Riesen-Gurken, Mammut-Tomaten oder Monster-Radieschen: Wir wollen Ihre Ernte sehen!

Dabei spielt nicht die Größe die entscheidende Rolle, wer eine besonders hübsche Zwiebel oder außergewöhnliche Karotte aus der Erde zieht, darf mitmachen. Einfach die Kamera schnappen, sich selbst samt Gemüse ablichten und das Foto an

redaktion@extratipp.com schicken. Wir veröffentlichen es und zeigen allen, wer das schönste Gemüse hat. Einfach auf das Logo achten!

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  • Auberginen aus dem Süden? Nein, aus dem Garten der Familie Jubel in Frankfurt Nord-Ost!
  • Im Kleingarten der Familie Messerschmidt wachsen die schönsten Gurken. Tochter Julia hat selbst ein Beet angelegt.
  • Sophia Lochschmidt präsentiert aromatische Gurken, saftige Tomaten, knackige Bohnen und einen Ufo-Kürbis.
  • Monika Jubel (mit Brille) und Claudia Schäfer freuen sich über den Riesen-Butternusskürbis.
  • 3,6 kg schwer und 60 cm lang ist die Riesen-Zucchini von Werner Gaser.
  • Eginhard Gernert züchtete im Fußball-WM-Fieber eine sizilianische Zucchetta-Vuvuzela.
  • Mutter Rexroth ließ sich mit einer übergroßen Zucchini aus dem Familiengarten fotografieren.
  • Knallrote Johannisbeeren von Fokko aus dem Kleingartenverein "Nord Ost".
  • Der gerettete Kohlrabi. Scharr muss ihn vor Hasen schützen.
  • Um die Ecke gewachsen und sicherlich trotzdem lecker. Josef Knackiger züchtet knackigen Rettich in seiner Kleingartenanlage Westend.
  • Riesen-Zucchini von Dagobert Prokasky aus Frankfurt Schwanheim.
  • Kleingärtner Alfred Steitz hievt eine 1,60 m lange und fast 5 kg schwere sizilianische Zucchetta.
  • Thabea und Jayamaria aus dem Rödelheimer Kleingartenverein Freundschaft halten vier Riesen-Zucchinis in den Armen.
  • Seit 16 Jahren züchtet Claudia Geist Blumenkohl. Dieses Exemplar ist besonders gelungen.
  • Zum Anbeißen! Knackig ist der Sellerie aus der Erde von Kleingärtner Fridel Geist.
  • Katharina Geisler präsentiert stolz ihre Riesen-Tomate.
  • Hobby-Gärtnerin Margit setzt auf Zitrone.
  • Die 13-jährige Miriam Schulde hat die Kerne so geschickt aus der Sonnenblumenblüte gezupft, dass die Lücken ein Gesicht ergeben.
  • Eine gelbe Riesen-Zucchini hat Marion Heng in ihrem Frankfurter Garten gezüchtet. Die sah nicht nur schmackhaft aus, sondern war es auch.
  • Diese Zwei-Kilo-Monster-Rote-Beete hat der Frankfurter Hobbygärtner Robert Nitsch aus der Erde gezogen. Das Licht der Welt erblickte das Gemüse im Kleingartenverein Sindlingen.
  • Obwohl noch kein Winter ist, hat der achtjährige Alexander Gilles einen Gemüse-Schneemann gebaut. Die Kürbisse hat er im Garten seiner Eltern im Kleingartenverein Ostende selbst gezogen.
  • Unglaubliches hat Kleingärtner Vincenzo Iuliano im Gartenverein Marbachweg, Anlage 2, herangezogen: Einen italienischen Giganten-Kürbis mit einem Gewicht von 43 Kilogramm und einer Länge von 1,10 Meter. Dazu hat er eine Monster-Rote-Beete aus der Erde gezogen.

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