Superbanner

Eclipse: Zwischen Werwolf und Vampir

"Eclipse": Zwischen Werwolf und Vampir

015.07.10|Kino|Kino|
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: "Eclipse": Zwischen Werwolf und Vampir

Der dritte Teil der "Twilight"-Saga wurde von den Fans mit Spannung erwartet. „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ von Regisseur David Slade kombiniert zartes Schmusen und wilde Action. Hier der Trailer.

© 2010 Concorde Filmverleih GmbH

„Neugeborene“: Hier geht die Spezies der Vampir-Neulinge an Land, die für ihre Umwelt ziemlich gefährlich werden.

-cQsQSjKe1q6Y14uLo3ivuElQ2zsPqi5W8XyhmnDpmk.1465477400197546408001
Schliessen

Videotitel

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).

Die Sonne scheint. Ein verliebtes Paar sitzt in einer Blumenwiese. Küsst sich, umarmt sich zärtlich. Mit dieser Einstellung beginnt und endet der von den Fans mit höchster Spannung erwartete dritte Teil der „Twilight“-Saga rund um einen überirdisch attraktiven Vampir, seine menschliche Freundin und ihren virilen Werwolf-Verehrer. Doch den Rest der lange zwei Stunden währenden Produktion kann man sich sparen.

David Slades Regiearbeit ist – wie die zerdehnte Buchvorlage bereits erahnen ließ – Zelluloid gewordene Ereignislosigkeit. Das auf vier Bände ausgebreitete Vampir-Werwolf-Mensch-Liebesdreieck der Mormonin Stephenie Meyer bietet im ersten und letzten Teil kaum Handlung. Auf die beiden Bücher dazwischen könnte man als Nicht-mehr-Pubertierender getrost verzichten. In ihnen fabuliert die erzkonservative Hausfrau über die Nachteile von Sex vor der Ehe, die Vorteile einer langen Enthaltsamkeit. Keine Frage, dass die Kino-Adaption ähnlich keusch geraten ist.

Wurde das Thema aufkeimende Sexualität in den bisherigen Filmen nur verschämt angedeutet, geht Slade in seiner Inszenierung offensiv damit um: Edward ist eben „old school“, beruhigt Bella ihren Vater, und daher macht der Vampir mit den urinfarbenen Augen seiner Angebeteten auch erst einmal einen Heiratsantrag, bevor sie wieder ein bisschen fummeln. Immer hübsch bekleidet, versteht sich. Unklar bleibt, ob die nahezu durchgängig halbnackte Werwolf-Gang von Slade deswegen so voyeuristisch ausgestellt wird, weil er Stephenie Meyers Prüderie ins Lächerliche ziehen möchte – oder ob die verklemmte Attitüde wirklich ernst gemeint ist. Vermutlich Letzteres, denn schließlich dürfte die Zielgruppe, junge Mädchen von acht bis vierzehn Jahren, durch einen energisch zupackenden Edward restlos verschreckt werden. Beziehungstechnisch bleibt’s also auch in „Eclipse“ beim Händchenhalten. Mal mit Vampir, mal mit Werwolf pikanterweise.

Die Animation des Wolfsrudels ist hingegen wesentlich überzeugender als in „New Moon“. Die Actionsequenzen weisen klar die Handschrift Slades auf, der mit Thrillern wie „30 Days of Night“ bewiesen hat, dass er mit Blut, Gekröse und Vampiren souverän umgehen kann. Doch so blutleer wie der Plot erscheint leider die gesamte Inszenierung. Buchstäblich, denn nicht einmal dieser ganz besondere Saft darf angemessen fließen.

So bleibt „Eclipse“ eine technisch ansehnliche, insgesamt aber blasse Fortsetzung – mit einem überraschend schlecht geschriebenen Drehbuch.

von Ulrike Frick

zurück zur Übersicht: Kino

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

Kommentare

Facebook

Facebook 'Like' wird geladen... Inhalt wird geladen - Downloadanzeige

standardfalse280like

EXTRA-TIPP im Kino

Kinospot des EXTRA-TIPPs macht Sneak Preview im Cinemaxx Offenbach und Filme in Frankfurt noch unterhaltsamer

Rhein-Main EXTRA-TIPP goes Cinema!

Der Rhein Main EXTRA TIPP kommt ins Kino. Zumindest als Spot vor dem jeden Dienstag um 20 Uhr im Offenbacher Cinemaxx gezeigten Überraschungsfilm. Und jetzt neu in alle Frankfurter Kinos! In dem Spot geht’s um Dominas, angeleinte Männer und sonntägliche Zeitungslektüre.Mehr...

Videos werden geladen...0:00
Bild mit Ladehinweis

Weitere Informationen für dieses und andere Videos werden geladen...

Abspielen

Alle Videos

avt3lNb7JQssrV05vV8CDO9nZCljByxxoSxYFcShB4A.http://www.extratipp.com/media/video/101778010019076483001

Artikel lizenziert durch © extratipp
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.extratipp.com

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper