Superbanner

Toy Story 3 Kinostart: Bonbonfarbenes Abschiedsfeuerwerk

Toy Story 3: Bonbonfarbenes Abschiedsfeuerwerk

028.07.10|Kino|Kino|
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: Toy Story 3: Bonbonfarbenes Abschiedsfeuerwerk

Auch im dritten Teil von „Toy Story“ kämpfen Cowboy Woody und Plastikastronaut Buzz Lightyear wieder Seite an Seite. Ob sich der Kinobesuch für das Finale lohnt, lesen Sie hier:

© Verleih

Willkommen in der Kita: Andys Spielzeuge wurden aussortiert und erleben nun das Schreckensregime des Plüschbären Lotso Hugs.

-cQsQSjKe1q6Y14uLo3ivuElQ2zsPqi5W8XyhmnDpmk.14685966001180341053001
Schliessen

Videotitel

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).

„Sie haben Angst vor dem Unbekannten“, tönt es mal aus dem Radio in dem brillanten, höchst innovativen Vorfilm „Night & Day“. Und einen Moment mag man stutzen: Uh-oh! Wird da entschuldigt und kompensiert dafür, dass Pixar einem gleich einen Film mit einer „3“ im Titel vorsetzt? Aber die Zweifel an den Meistern ihres Fachs sind überflüssig. Wo „Ice Age“ und „Shrek“ längst die letzten Reste Sympathie-Kredit bis zum Bankrott verzocken, macht John Lasseters Studio keine Fortsetzungen, wenn es nichts zu erzählen hat.

„Toy Story 3“ beginnt mit einer überbordenden Feier der kindlichen Spiel-Fantasie – aber das ist ein Abschiedsfeuerwerk. Andy wächst vom kleinen Stöpsel zum Teenager, und weil er sich ins College verabschiedet, droht seinen Spielsachen Speicher, Sperrmüll oder Spende an die Kita. „Toy Story 3“ handelt von der Vergänglichkeit, Trennungen und der Angst, nicht mehr gebraucht zu werden. Und ist, wie die meisten Pixar-Filme, im Grunde seines Herzens ein durchaus erwachsener Film.

Was man auch an seinen Kino-Vorbildern sieht. Es landen Platikastronaut Buzz Lightyear und die anderen tatsächlich in der Kita, hinter deren bonbonbunter Fassade sich das Schreckensregime des zynischen Kuschelbären Lotso Hugs verbirgt. Und es ist an Cowboy Woody, seine Freunde zu befreien. Da zitiert „Toy Story 3“ munter alle Klassiker des Gefangenenlager- und Gefängnisausbruchsfilms, macht Abstecher in den film noir und das Horrorgenre. Um hernach in einer Actionsequenz in der Müllverbrennungsanlage zu gipfeln, die Indiana Jones-würdiger ist als der vierte „Indiana Jones“. Vor allem aber vergisst Pixar nie, dass Animation „Beseelung“ heißt, und das oberste Ziel die Emotion bleibt. Behutsam polieren sie den „Toy Story“-Look auf, der einst clever den technischen Beschränkungen damaliger Render-Algorithmen abgetrotzt war, um der expressiveren Verwendung von Licht und Texturen aus „Wall-E“ und „Oben“ näher zu kommen. Die Basis allen Stils, aller Gags bleiben dabei die Charaktere. Jede noch so kleine Randfigur hat da ihre Geschichte, ihre Persönlichkeit. Wie etwa das Spielzeug der kleinen Molly, das seine Aufgabe angeht wie ernsteste Shakespeare-Schauspieler. (Leider eine der vielen Pointen, welche die deutsche Synchro erheblich verflacht oder versemmelt.)

Und wenn es am Ende dann wirklich Abschied nehmen heißt, und Andys Auto in der Ferne verschwindet - dann ist dieser Film der erste seiner Generation, der sogar das Gimmick 3-D wirklich nutzt, um mithilfe des Raums auch dem Gefühl mehr Tiefe zu verleihen.

Thomas Willmann

zurück zur Übersicht: Kino

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

Kommentare

Facebook

Facebook 'Like' wird geladen... Inhalt wird geladen - Downloadanzeige

standardfalse280like

EXTRA-TIPP im Kino

Kinospot des EXTRA-TIPPs macht Sneak Preview im Cinemaxx Offenbach und Filme in Frankfurt noch unterhaltsamer

Rhein-Main EXTRA-TIPP goes Cinema!

Der Rhein Main EXTRA TIPP kommt ins Kino. Zumindest als Spot vor dem jeden Dienstag um 20 Uhr im Offenbacher Cinemaxx gezeigten Überraschungsfilm. Und jetzt neu in alle Frankfurter Kinos! In dem Spot geht’s um Dominas, angeleinte Männer und sonntägliche Zeitungslektüre.Mehr...

Videos werden geladen...0:00
Bild mit Ladehinweis

Weitere Informationen für dieses und andere Videos werden geladen...

Abspielen

Alle Videos

avt3lNb7JQssrV05vV8CDO9nZCljByxxoSxYFcShB4A.http://www.extratipp.com/media/video/101778010019076483001

Artikel lizenziert durch © extratipp
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.extratipp.com

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper