010.03.10|News&WeltFacebook
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Winnenden - Zum ersten Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden werden am Donnerstag vor der Albertville-

© dpa
Eine Frau trauert am Donnerstag (12.03.2009) vor der Albertville-
An der Gedenkveranstaltung wollen nicht alle Angehörigen der Opfer teilnehmen. Das sagte Barbara Nalepa, Mutter einer Schülerin, die von dem 17-
Auch einem geplanten Mittagessen mit Bundespräsident Horst Köhler wollen einige Hinterbliebene fernbleiben, wie Nalepa sagte. Zum einen gebe es Beschränkungen, mit wie vielen Personen jede Familie daran teilnehmen könne, erklärte sie, und zum anderen wolle man den Tag viel lieber unter sich sein. Angehörige der Opfer des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen wenden sich am Donnerstag mit einem Radiobeitrag an die Öffentlichkeit. “Wir möchten nicht, dass unsere Kinder und all die Opfer in Vergessenheit geraten“, sagt Nalepa. Sie liest im Radiobeitrag ein Gedicht von Friedrich Rückert mit dem Titel “Kindertotenlied“. Die Angehörigen konnten ein Lied für die Opfer aussuchen, das im Radio gespielt wird. “Wir haben uns für den Song 'Im Himmel fehlt heute ein Engel' von Anke Lautenbach entschieden“, sagte Barbara Nalepa.
Die Sprecherin des “Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden“, Gisela Mayer, forderte erneut eine Verschärfung des Waffenrechts. Waffen in Privatbesitz müssten in Sammelstellen aufbewahrt werden, sagte sie der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung“. Sie fügte hinzu: “Ganz konkret brauchen wir einen besseren Jugendschutz im Bereich Killerspiele.“
dpa/dapd

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