002.03.10|News&Welt|News&Welt|
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Wiesbaden - An einer Wiesbadener Berufsschule sind am Dienstag 55 Menschen durch Pfefferspray verletzt worden. Inzwischen hat die Polizei auch den Täter ermittelt.
Ein Schüler hat zugegeben, am Dienstag handelsübliches Pfefferspray durch einen Türspalt in einen Klassenraum gesprüht zu haben. Die Polizei nahm den 20-Jährigen am Mittwoch fest. Auf die Frage nach dem Motiv habe er erklärt, aus seiner Sicht sei das ein Scherz gewesen.
Am Mittwoch befanden sich der Polizei zufolge noch sieben Schüler in stationärer Behandlung. Der 20-Jährige wurde nach seiner Befragung auf freien Fuß gesetzt. 18 der verletzten Schüler waren am Dienstag vorsichtshalber in Krankenhäusern behandelt worden. Es waren vor allem junge Menschen, die an Vorerkrankungen der Atemwege leiden wie Asthma. Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit 62 Ärzten und Sanitätern sowie 15 Feuerwehrleuten hatte sich um die Betroffenen gekümmert.
Nach Einschätzung der Ermittler war sich der junge Mann der Tragweite seines Handelns und der schweren Folgen nicht bewusst. Bisher war er der Polizei nicht aufgefallen.
dpa
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