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Mann bricht in zugefrorenem See ein

Dünnes Eis: Zwei Schlittschuhläufer tot

Nettetal/Obersontheim - Bei Unfällen auf zugefrorenen Seen sind zwei Männer beim Schlittschuhlaufen ums Leben gekommen.

eis

© dapd

Feuerwehrtaucher bereiten sich auf einem zugefrorenen See der Krickenbecker Seenplatte bei Nettetal auf die Suche nach einem Niederländer vor. Der 43-Jährige war offenbar am Vortag in den See eingebrochen.  

Ein Schlittschuhläufer ist in Obersontheim (Baden-Württemberg) am Freitag durch die Eisschicht auf einem See gebrochen und ums Leben gekommen. Rettungstaucher fanden die Leiche des 58-Jährigen am Samstag, wie die Polizei mitteilte.

Eine Spaziergängerin informierte die Polizei, weil sie am Ufer des Steinbruchsees das Auto des 58-Jährigen, Straßenschuhe und eine Tasche entdeckt hatte - von dem Mann fehlte jedoch jede Spur. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, Rettungstaucher und ein Polizeihubschrauber konnten den Vermissten am Abend nicht finden. Nach einigen Stunden wurde die Suche abgebrochen. Erst während einer zweiten Suchaktion am Samstag bargen die Helfer die Wasserleiche aus drei bis vier Metern Tiefe.

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Am Samstag gaben Rettungskräfte die Hoffnung auf, einen Niederländer zu finden, der bei seiner Fahrt über einen zugefrorenen See in Nettetal eingebrochen war und seitdem vermisst wurde. Die Suchaktion nach dem 43-jährigen Familienvater wurde eingestellt. Sie soll erst fortgesetzt werden, wenn sich neue Hinweise ergeben, soll die Suche, sagte ein Polizeisprecher.

Der Mann war am Freitag trotz Warnungen durch Schilder und einen Fußgänger auf die brüchige Eisfläche gestiegen. „Er hat sich zu sicher gefühlt und ist in die Mitte gebogen“, sagte ein Polizeisprecher. Dort hielt die Eisschicht dem Druck nicht mehr Stand, und der Mann brach ein. Die Rettungskräfte hatten am Freitag die Mütze des Niederländers im eisigen Wasser entdeckt.

Am Samstagvormittag waren Taucher in den eiskalten Krickenbecker See gestiegen, um den Mann zu finden. Die Aktion musste aber abgebrochen werden, da die Ausrüstung einzufrieren drohte. Zudem konnten die Einsatzkräfte nur wenige Meter weit sehen. Parallel zu den Tauchern war ein Hubschrauber im Einsatz, um den Schnee von der Eisfläche zu blasen und somit Blick auf die Leiche unter der Eisfläche frei zulegen. Aber auch dieser Versuch schlug fehl.

dapd/dpa

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