Sparen für den Nachwuchs: Welche Anlageformen sich lohnen

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Oma, Opa, Tante, Onkel, Freunde, Nachbarn: Oft geben sie zur Geburt eines Kindes ein wenig Geld. Das kann gut angelegt werden.

Die Geburt eines Kindes ist in der Regel ein Grund zur Freude. Oft wollen Verwandte für den Nachwuchs Geld anlegen. Doch lohnt sich das angesichts der niedrigen Zinsen? Die Antwort: Ja. Ein wenig Aufwand sollten Eltern, Großeltern und Co. nicht scheuen.

Berlin - Die Freude über ein Kind ist oft groß. Bei Großeltern, Tanten und Onkeln oder auch den Eltern löst das oft das Bedürfnis aus, Geld für den Nachwuchs anzulegen.

Keine leichte Aufgabe, denn durch das niedrige Zinsniveau sind klassische Anlageformen wie Sparbücher wenig rentabel. Doch es gibt durchaus attraktive Angebote, wie die Zeitschrift " Finanztest" (Heft 4/2015) berichtet. Welche Anlageformen eignen sich? Ein Überblick:

Festgeld: Wer einen größeren Betrag auf einmal anlegen möchte, sollte nach Festgeldangeboten Ausschau halten. Angebote, mit denen Sparer die Inflationsrate schlagen könne, gibt es den Experten zufolge vor allem bei Direktbanken. Bei einer Laufzeit von drei Jahren sind laut "Finanztest" derzeit zwischen 1,50 Prozent und 2,10 Prozent Zinsen möglich. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren liegt die Spanne zwischen 1,90 und 2,10 Prozent.

Genossenschaftssparen: Eine Alternative zu Sparbüchern bei Geldinstituten sind Angebote von Wohnungsgenossenschaften. Hier winken nach Angaben der Stiftung Warentest Renditen von bis zu 4,4 Prozent pro Jahr. Insgesamt haben den Angaben zufolge 48 deutsche Wohngenossenschaften entsprechende Sparangebote im Angebot, einige Institute sogar mit besonders attraktiven für Kinder und Jugendliche.

Indexfonds: Etwas risikoreicher sind börsengehandelte Indexfonds (ETF). Diese Fonds bilden einen Börsen-Index nach und können daher im Kurs schwanken. Über einen längeren Zeitraum haben Anleger hier aber die Chance, höhere Renditen zu erzielen. Geeignet sind zum Beispiel ETFs, die einen breiten Index wie den MSCI-World Index nachbilden. Dieser Index enthält insgesamt 1600 Unternehmen aus der ganzen Welt.

Test der Stiftung Warentest

dpa

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