Kommentar

Leint im Feld die Hunde an!

Hunde verschmutzen mit ihrem Kot die Felder der Bauern, doch die Besitzer sind uneinsichtig. Ein Kommentar von Kristina Bräutigam

Dass viele Hundehalter ein ganz eigenes Selbstverständnis haben, ist bekannt. Jogger, die von heranstürmenden Vierbeinern in Angst und Schrecken versetzt werden, können ein Lied davon singen. Und jetzt also Landwirte und Jäger. Hunde haben in Feldern und Wiesen nichts zu suchen! Kot verunreinigt die Lebensmittel, die morgen auf unseren Tellern landen, und macht den Bauern das Geschäft kaputt. 

Außerdem stellt der Hundekot auf den Feldern eine Gesundheitsgefahr dar. Nicht nur für den Verbraucher, sondern auch für Nutztiere, deren Futter auf den Feldern angebaut wird. Vor allem für trächtige Rinder kann die Aufnahme von verunreinigtem Futter zu Fehlgeburten führen. Auch den Tiernachwuchs in den Feldern gefährden ignorante Hundehalter, junge Hasen und Rehkitze aber auch Bodenbrüter sind leichte Beute. Wer seinen Hund nicht anleint, ist kein Tierfreund. Und er muss zu Recht mit saftigen Bußgeldern rechnen, wenn der Vierbeiner ein freilaufendes Wild hetzt oder tötet.

Lesen Sie dazu den Artikel "Hundekot auf den Feldern ärgert die Obstbauern"

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